Literatur aus Südosteuropa in Berlin – Eine Einführung

Südosteuropa. Woran denken Sie, wenn Sie diesen Begriff hören oder Lesen? Durchaus ist dieser Begriff oder, allgemein gesagt, diese Region, mit vielen Vorurteilen belastet. Während die einen Südosteuropa mit Korruption und keiner funktionierenden Politik verbinden, kennen die anderen diese Region aus dem Urlaub.

Das Land, worüber ich nun schreibe, ist Bulgarien. Die Republik mit c.a. 7,1  Millionen Einwohnern liegt auf der Balkanhalbinsel am Schwarzen Meer. Obwohl Bulgarien aktuell keine guten Schlagzeilen in den Medien schreibt, hat das Land um einiges mehr zu bieten als Pauschalreisen.

Tatsächlich schlummert in dem Mitgliedsstaat der EU sehr viel Kultur. Nicht nur historisch betrachtet, sondern besonders mit dem Blick auf heute. Geht man beispielsweise in der Altstadt von Sozopol, einer kleinen Stadt an der Schwarzmeerküste bei Burgas, spazieren, ist es fast unmöglich, all die Kunstgalerien nicht wahrzunehmen. Auch die Hauptstadt Sofia blüht voller Künstler, Ateliers und Buchhandlungen.  Und genau dies soll Thema dieses Beitrags sein: Kunst. Genauer gesagt, Literatur. Literatur aus Südosteuropa in Berlin

In unserer globalisierten Welt ist unsere Gesellschaft geprägt von anderen Ländern. Wir genießen kulturelle Vielfalt in unseren Restaurants, in den schönsten Straßen unserer Städte, in Supermärkten. Wir genießen kulturelle Vielfalt durch die EU, durch Reisen und besonders durch die Möglichkeit, Sprachen zu erlernen. In den schönen kleinen aber auch großen Buchläden, haben Goethe, Schiller und Co. auch internationale Nachbarn. Wir finden eine Vielfalt an Gattungen. Wir finden Romane der Moderne, der Klassik, wir finden Gedichtbände und Sachbücher, Gesetzestexte, Kinderbücher, Hörbücher, Schreibwaren, Geschenkideen. So sieht die heutige Buchhandlung aus. Auffällig ist, dass obwohl wir denken, alles sei vorhanden, es doch nicht so ist. Besonders was den Bereich Südosteuropa angeht. Wie oft habe ich schon ein bulgarisches Buch gelesen und wollte es empfehlen, bis mir einfiel, dass keiner in Deutschland (ohne Übersetzung) lesen könnte ? Jedenfalls dachte ich es. 

Aus diesem Grund, möchte ich folgend auf den Berliner etaVerlag aufmerksam machen. Die Medienwissenschaftlerin und Slawistin Petya Lund gründete 2006 eta Verlag in Berlin. Sie selbst stammt aus Bulgarien und hatte mit dem Ziel begonnen, den Leserinnen und Lesern im deutschsprachigen Raum, die zeitgenössische Literatur aus Bulgarien näherzubringen. 

Meiner Meinung nach fehlt dieser Fleck der Erde in unseren Buchhandlungen. eta Verlag ändert dies und gibt vielen talentierten Autoren aus Südosteuropa und ihren wundervollen Büchern, ein Zuhause in Berlin und somit auch im deutschsprachigen Raum. Wer also an Literatur im Allgemeinen oder an Südosteuropa interessiert ist, sollte unbedingt auf www.eta-verlag.de oder in den Sozialen Medien @etaverlag vorbeischauen.

Bücher, die Dialoge schaffen.

– eta Verlag
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